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20. Internationaler Krems Triathlon

Der "Industrieathlon", wie er auch liebevoll von den Athleten genannt wird, verdankt seinen Namen dem besonderen Ambiente des Kremser Donauhafens, in welchem die 1,5 km lange Schwimmstrecke (je 750 m) zu absolvieren ist. Während die Radstrecke durch das wunderschöne Kremstal führt (ca. 300 hm), wird der Laufbewerb direkt im Gelände des Industriehafens durchgeführt. Umgeben von großen Lagerhallen, langen Geraden und monströsen Containern, werden dann vier Runden á 2,5 km abgespult. Dieses Jahr wurde erstmals neben der klassischen olympischen Distanz, auch ein Bewerb über die kürzere Sprintdistanz angeboten.


Für mich (Phil), war es der erste Triathlon über die olympische Distanz. Da ich in der Vergangenheit nur Sprintbewerbe bestritt, hatte ich zugegeben, ein etwas flaues Gefühl in der Magengegend. Fragen wie:

·        Wie soll ich den Schwimmstart angehen?

·        Wie viel darf ich am Bike investieren, um danach noch akzeptabel laufen zu können?

·        Wie soll ich mich während des Wettkampfes (bei brutaler Hitze!) versorgen?
…..purzelten mir durch den Kopf.  

 

Als nach langem Warten und bereits gnadenloser Hitze um 11:15 der Startschuss fiel, war ich froh endlich ins kühle Nass springen zu dürfen. Ich versuchte einen effizienten und ökonomischen Zug zu schwimmen, was mir auf den ersten 750 m (gewohnte Distanz) auch sehr gut gelang. Als ich dann versehentlich meine Lunge mit Donauwasser flutete, brachte mich das etwas aus dem Konzept. Erst nach 3 Brusttempi konnte ich wieder den gewohnten Rhythmus finden und das Rennen fortsetzen.

 

Am Rad spürte ich dann wieder die brütende Hitze. Ich dachte an die Ratschläge meiner erfahrenen Vereinskollegen und achtete auf kontinuierliche Versorgung mit Flüssigkeit. Bewusstes Handeln war auch anderweitig notwendig. Auf den ersten 20 km bis zum Wendepunkt ertappte ich mich ständig dabei, den gleichen Druck wie bei einem Sprinter zu fahren, worauf ich mich immer wieder zügeln musste. Schlussendlich fand ich ein gutes Mittelmaß und konnte die Radstrecke in 1:08:57 finishen.

 

Überraschend gut ging es mir dann auf der Laufstrecke. Ich fegte mit einer Durschnittspace von 4:05 an den Frachtcontainer vorbei und bemerkte anfangs gar nicht, dass ich neben reichlich Schweiß, auch das eine oder andere Tröpfchen Blut verlor. Durch das viele Wasser, welches ich mir regelmäßig über die Rübe goss, wurden auch meine Laufschuhe nass und scheuerten mir die Fersen wund. Was sich anfangs noch wie ein Mückenstich anfühlte, glich nach und nach immer mehr den einer Kampfhornisse. Ich versuchte fokussiert zu bleiben und ließ mich nicht weiter beirren. Schlussendlich finishte ich den Laufsplit in 40:51.

 

Zusammenfassend bin ich mit meinem Debüt über die olympische Distanz sehr zufrieden. Ich konnte viele Erfahrungen sammeln und freue mich schon riesig auf meinen Saisonhöhepunkt am Wolfgangsee.   
An dieser Stelle möchte ich noch großes Lob an den TRV Krems aussprechen, der diesen Bewerb mit viel Engagement veranstaltete und die Athleten, angesichts der enormen Hitze (ca. 37°C), umso fürsorglicher versorgte.

 

 

Ergebnis:

 Zeit: 2:18:47 ( 26:41 / 1:14 / 1:08:57 / 01:03 / 0:40:51 )







AK: 6.Platz

Gesamt: 44. Platz

 

Bericht: Philipp Leszl


Link Ergebnisse