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Ironman Austria Klagenfurt 2013

Was gibt es schöneres als an einem warmen, sonnigen Sonntagmorgen im Klagenfurter Strandbad in den klaren wunderschönen Wörthersee zu springen. Am 30.6.2013 hatten außer mir noch ca. 2.700 andere Triathleten die gleiche Idee. Es war wieder einmal der Morgen des Ironman Austria in Klagenfurt. Heuer erstmals wurde in Klagenfurt in zwei Wellen gestartet. Um 6:45 alle Profis und 400 Age Grouper, und anschließend um 7:00 im Massenstart die weiteren 2.300 Athleten. Wettkampfbericht von Gerald Franke


Ich war gleich mit der ersten Welle am Start. Dies ermöglichte einen für Klagenfurt sehr ungewöhnlich ruhigen und entspannten Schwimm Split. Die Strecke ist bekannt und schön zu schwimmen. Besonders motivierend ist der letzte Abschnitt im Lendkanal. Die Zuseher stehen dicht am Rand und man kann die Anfeuerungen gut hören.

Nach 3,8km und 1:06 dann für mich der Schwimmausstieg beim Seeparkhotel. Der erste Wechsel ging mir gut von der Hand, und ich saß bald auf meinem Rad. Hier zeigte sich jedoch ein Nachteil des Starts in der kleinen Gruppe, da ich keine Mitstreiter fanden um sich bei der Führungsarbeit abzuwechseln. So fuhr ich fast die ganze Strecke ziemlich alleine. Damit war es auch nicht weiter verwunderlich, dass meine Rad Split Zeit nicht ganz meinen Erwartungen entsprach. Nach 5:22 kam ich wieder in die Wechselzone um auf die Laufschuhe zu wechseln. Das Rad abgestellt, kurz eine Pinkelpause eingelegt, rein in die Laufschuhe und raus auf die Laufstrecke. Beim hinaus laufen aus der Wechselzone treiben dich die Zuseher nur so voran, und ich bin hier immer etwas zu schnell dran. Nach einigen Kilometern versuchte ich mein Tempo so zu drosseln, so dass ich den Marathon auch glaubte durchlaufen zu können. Bei einem Kontrollblick bei km 21 stellte ich fest, dass ich trotzdem um einiges zu schnell unterwegs war. Ich wusste schon jetzt, dass es diesmal ein sehr harter zweiter Halbmarathon werden würde. Das bestätigte sich auch kurz später. Ich musste mein Tempo um einiges zurück nehmen und kämpfte viele Kilometer mit der Ermüdung. Erst bei ca. km 38 konnte ich wieder ein wenig zulegen. Der Zieleinlauf beim Ironman Klagenfurt ist immer wieder ein unvergessliches Erlebnis. Unglaublich viele Zuseher und atemberaubende Stimmung. Ein Finish mit einer Zeit von 9:52:16 entschädigt für die vielen Stunden und Mühen des Trainings. Das reichte dann für den 4. Platz in meiner Alterklasse und einem Slot für die Ironman Weltmeisterschaft in Hawaii. Der Traum eines jeden Langdistanz Triathleten war für mich Erfüllung gegangen, ich kann am 12. Oktober mit den besten Triathleten der Welt gemeinsam den Ironman auf Hawaii bestreiten. Die Vorfreude ist schon riesig.

Lg Gerry