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Traun Triathlon 2013

In der kürze liegt die Würze....eine Geschichte von Rollatoren, Peitschen und persönlichen Bestleistungen.


Auch dieses Jahr veranstaltete der USC-Traun einen Sprint-Triathlon am herrlichen Oedt-See. Während die Radstrecke über Hörsching und Breitbrunn nach Axberg und anschließend über Oftering wieder zurück nach Oedt führte, so ziehte sich die Laufstrecke entlang der Traun und schlussendlich einmal um den Oedt-See. Dieses Jahr war der Traun-Triathlon zudem ein Qualifikationsbewerb der Age-Grouper EM 2014 in Kitzbühel, was so einigen Kapazunder anlockte. Auch unser Vereinskollege David wollte das Starterfeld aufmischen, woraus leider nichts wurde. Nachdem er sich in der vorangegangenen Nacht etwas „verlegte", erschien er anstatt eines TT-Bikes, mit einem Rolator am Oedt-See. ;) Es kommt eben immer alles anders als man denkt…

Sodann bezog ich als einziger 4Sportler die Wechselzone, flutschte in meinen Neopren und begab mich an der herrlichen Sandstrand zum Aufwärmen. Als dann um 9:30 der, aus einer mittelalterlichen Kanone abgefeuerte, ohrenbetäubende Startschuss ertönte, stürzte ich mich in den 15 Grad kühlen Oedtsee. Wie erwartet gestalteten sich die ersten Meter weniger komfortabel. Durch das frische Nass stockte meine Atmung ein wenig und ich hatte das subjektive Gefühl, ich käme nicht richtig auf Zug. Doch das Gefühl täuschte mich in dieser Situation. Als ich dann nach 11:41 aus dem Wasser stieg war ich zufrieden und witterte meine Chance auf persönliche Bestzeit.

Nachdem ich dann meinen Neo weniger elegant abstreifte und mein Bike schnappte, bekam ich von David noch ein paar Schlachtrufe mit auf die Reise welche mich ordentlich beflügelten. Ich gab alles fast schon zu viel, wie sich im ersten Kreisverkehr herausstellte. Mein Vorderrad verlor an Grip und ich driftete Richtung Bankett. Dank einer intuitiven akrobatischen Einlage konnte ich einen Sturz gerade noch vermeiden und weiter ging es mit Vollgas….

Nach 40:59 kam ich dann wieder in der Wechselzone an. Nach einem rasanten Boxenstopp machte David wieder auf „Drill Sergeant" und peitschte mich auf die 5,3 km lange Laufstrecke. Ich versuchte sofort hohes Tempo aufzunehmen. Bei der ersten Labstation empfand ich das Drinken als überbewertet und so schüttete ich mir den Wasserbecher einfach ins Gesicht…..geht auch!! Die weiteren Laufkilometer gestalteten sich zunehmend unangenehm. Langsam wurde es immer wärmer, die Beine immer müder und der Sauerstoff immer weniger. Wieder hatte ich das Gefühl als ginge nichts mehr aber ich gab mein Bestes. Als ich dann das Ziel vor Augen hatte und die 1:15 aufleuchten sah, war ich überglücklich.

Für mich war dieses Rennen ein super Erlebnis, gespickt mit meiner persönlichen Bestleistung. Ich fühle mich mittlerweile richtig wohl auf dieser Distanz und freue mich bereits jetzt auf die nächsten Herausforderungen.