x

NEWS

 

 

  •  

    4 sports gmbh

Salzburger Straße 72

4600 Wels

 

Hotline 07242 77703

 

office@4sports.at

 

 

Underground Bergzeitfahren St. Magdalena Linz

Sonntag, 23-09-2012 07:00 Uhr morgens, ganz Oberösterreich schläft, ganz Oberösterreich?


Nein nicht ganz, außer den übrig gebliebenen von Samstagnacht und den Notfallkräften, macht sich gerade eine kleine, durchlauchte Gesellschaft von senil bettflüchtigen Radlern auf den Weg zu einem Underground Bergzeitfahren am Fuße des Magdalena Bergs.

Kein großes Tam Tam, keine Streckenposten,  keine Zuschauermassen, keine Ausstatter mit Ihren Ständen, kein teures Startgeld, einfach nur ein paar Gleichgesinnte, alles nette Leute, die wissen wollen welche Zeit sie auf die 15,4 km und ca. 600 Höhenmeter brauchen. Darunter auch wir, die 4sports Delegation angeführt von Mr. Orange Peter L., Romi, Phillip und mir (David). 


Ca. 50 Teilnehmer Männer und Frauen starten im 30 Sekunden Takt auf die Strecke, mit dem Ziel Hellmonsödt auf 825 m Seehöhe. Gleich von Anfang an war eines klar, das hier ist kein Kindergeburtstag.

Die perfekte Feuertaufe für mein neues Trek, das Rad wäre willig gewesen, der Geist jedoch nicht, irgendwie hatte ich nicht richtige Lust mich bis zum Kotzen zu quälen. alle anderen wie es scheint schon, ich werde von einigen Fahrern überholt. Allen voran Phillip, der kurz nach mir gestartet ist, dieser zieht auch einen Pulk von 5 Berggämsen hinter sich her. Alle versaugen mich ohne mit der Wimper zu zucken, in diesem Moment freue ich mich auf die kommende Triathlonsaison, mit flachem Zeitfahren. Auch Phillip macht sich aus dem Staub und schon bald bin ich wieder alleine. Meinen größten Triumph feierte ich als ich den Magdalena Berg überwunden habe und endlich auch mal jemanden überholen konnte, eine 70 jährigen Beißer und eine Dame am Mountainbike, feiern habe ich mich trotzdem lassen, als ob ich den Col de Tourmalet bezwungen hätte.

 

Eine Verkehrstafel zeigte mir die Distanz bis nach Hellmonsödt an 9,0 km, wollt ihr mich verarschen dachte ich mir, was bin ich bis jetzt gefahren?

Kurz vor dem Ziel erhob sich noch einmal ein Anstieg in einem Waldstück, sehr tückisch, da die Steigung nur gering zu seinen schien. Romi und Peter die zwei alten Asphaltfräsen sind 5 min vor mir gestartet und haben hier ganze Arbeit geleistet, die Fahrbahn war komplett hinüber, kein Wunder, wenn die zwei Burschen in die Pedale treten bleibt kein Stein am andern.

Nach dem Anstieg, war es dann auch für mich gegessen, nur mehr eine kleine Abfahrt und durchs Ziel.

 

Romi, Peter und Phillip warteten bereits auf mich und wir ließen nach der lässigen Abfahrt die Veranstaltung beim Kirchenwirt in ausklingen.

Wobei sich hier noch einige Interessante Erkenntnisse uns Eröffneten.

  1. Peters Affinität für die Vereinsfarbe Orange macht weder bei der Unterwäsche, noch bei den Toilettartikel halt.
  2. Phillip war in seiner Jugend ein ordentlicher Schlawiner (Fragen beantwortet er diesbezüglich selber)
  3. „Radfahrer sind nicht nur Athleten sondern auch große Ästheten“

 

Das Ergebnis

Rang   5. Romi   Schönfeld        37:54 min

Rang 17. Peter    Lettner            40:28 min

Rang 25. Phillip Lezsl               42:36 min

Rang 41. David   Niederschick  47:06 min

 


TRIRUN HOMEPAGE