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OÖ Thermenmarathon 2012 -- 5 - 4 Sports Rider mit dabei!

Zum 3. Mal wurde am 19. September der Thermenradmarathon in Bad Schallerbach veranstaltet.....



.....quasi der Heimmarathon für uns 4Sportler. Die „richtige“ Marathondistanz über 216 km mit 166 Startern wurde lediglich von Mario Lohmüller in knapp 6,5 Stunden bravourös absolviert, Sieger hier der Welser Jungprofi Rabitsch von Gourmetfein-Team in einem 40-er-Schnitt in unter 5,5 Stunden!

Wesentlich kürzer, aber vom Profil her eher unangenehmer durch das ständige auf und ab in der Region rund um Peuerbach war die kurze Distanz über 80 km mit 266 Startern, der sich diesmal immerhin vier 4Sportler stellten und den herrlichen Sonntag zu einem „Fitnesstraining“ auf der so bezeichneten Distanz nützten.

Eigenartigerweise las sich die Startliste wie das how is how des österrreichischen Strassen-amateursports garniert mit dem amtierenden Elite-Strassen Staatsmeister Lukas Pöstlberger und dem 3-maligen RAAM-Sieger Wolfgang Fasching, die offiziell zwar außer Konkurrenz, aber dennoch mehr als rennbestimmend waren!

Es kam wie´s kommen musste, vom Start weg entwickelte sich der „Fitnesstag“ zu einem echten Strassenrennen, gleich am ersten Hügel nach Egg verabschiedeten sich dreiviertel der Fahrer vom Rest des Feldes, die dann, angeführt von mehreren Mannschaften, sehr flott  auf den ersten Scharfrichter, dem Forsthofer Berg in Pollham zufuhr. Am rund 1 km langen Stieg wurde dann so richtig durchgezogen (meine Wenigkeit fuhr ständig über 500 Watt um mithalten zu können!), so daß am Scheitel eine 20-iger Gruppe übrig blieb, die sich dann im Laufe der nächsten Kilometer der „Schonung“ auf eine 30-Mann-Spitzengruppe vergrößerte.

Der Attacke fielen leider auch el Präses Peter Lettner und alle anderen Teamkollegen zum Opfer. Meine Hoffnung, es würde nun gemütlicher ablaufen bewahrheitete sich leider nicht, schließlich hatten abwechselnd verschiedene Teams, allen voran RC Ovilava, RC Gourmetfein und RC Priel offensichtlich vor das Rennen zu gewinnen. So gestaltete sich der weitere Verlauf höchst anstrengend, ich fühlte mich wie in früheren Tagen bei einem echten Strassenrennen, Attacke um Attacke, Milchsäureergüsse ohne Ende, regelmäßige Wattspitzen jenseits von 1000!

Hie und da beschloss auch Meister Pöstlberger seine Beine zu heben um das Tempo anzuziehen, wo dem normalsterblichen Radler dann so richtig bewusst wurde, wo der berühmte Bartel den Most holt!

Einer kurzen Erholungsphase nach zwei Renndritteln, einen Fahrer von Ovilava ließ man kurzzeitig vorne alleine mit ein paar hundert Metern Abstand im Wind stehen und anschließend verhungern, folgte die finale Phase und nicht sehr überraschend mit einer gehörigen Tempoverschärfung. Die letzten 1000m des Kurses waren nicht nur sehr, sehr schnell, sondern auch durch das Ziel-S einigermaßen gefährlich, sodass ich für meinen Teil schon vorab beschloss, mich aus Harakiri-Situationen herauszuhalten und mich lediglich auf das Hinterrad meines schärfsten Konkurrenten in der M 40 Alois Pimmingsdorfer zu konzentrieren. Gesagt getan, konnte ich ihn am „Zielhügerl“ relativ locker distanzieren und mir damit den Klassensieg vor Lang Gottfried, der seinerseits Lois auch noch absprinten konnte, sichern.

Im Kampf um den Tagessieg gab es zwar nicht die große Überraschung, der ehemalige Elite-Fahrer Patrick Hauser gewann, aber wie dieser zustande kam, war für seine Mitkonkurrenten eher unerfreulich. Herr Pöstlberger beschloss offensichtlich nach Absprache mit dem genannten 600 m vorm Ziel durchzuziehen, erhöhte die Geschwindigkeit auf jenseits von gut und böse, Patrick folgte als einziger und sicherte sich somit den Tageserfolg, weil Pöstlberger, der gemeinsam mit ihm den Zielstrich überquerte, ja nicht gewertet wurde. Solche Domestikendienste sollten im Sinne der anderen Fahrer eigentlich nicht an der Tagesordnung sein!

Wie auch immer, alle 4Sportler strahlten im Ziel, war daran der wunderbare Herbsttag oder die persönliche Leistung maßgebend, zu der ich allen Mitstreitern gratulieren darf! El Präses erreichte mit der 2. Gruppe, als neunter in der M 40 das Ziel, Philipp Leszl mit der Fünften und Gerhard Schneeberger mit der übernächsten.

(Bericht: Romi Schönfeld)


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