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4 Sports goes Tristar Salzkammergut - Stockerlplatz durch David!

Am ersten Juni Wochenende fand die Österreichpremiere der Tristarserie statt, Austragungsort war der Attersee, ganz genau in Litzlberg.




Zwei Bewerbe standen auf dem Programm: Der Tristar 55,5 mit 0,5k swim, 50k Bike und 5k run und der Tristar 111 mit der doppelten Distanz, 1k, 100k und 10k. 

Die Radstrecke führte 50 KM rund um den See, wobei es bei dem 111er Bewerb noch eine Schleife mit einem doch giftigen Anstieg Richtung Mondsee zu fahren gab, die anschließende Laufstrecke war ein Rundkurs durch Litzlberg, 1 Runde á 5,0 km, 2 Runden für die lange Distanz. 

Ich startete bei dem 55,5 Event und ich für mich habe dieses Event, auch gerade wegen der spektakulären und schönen Radstrecke rund um den Attersee, als Saisonhöhepunkt ausgewählt und es sollte auch einer werden, dazu später mehr. 

Georg - der D-Zug  Berndorfer und Peter - Mr. Rennschnauzer - Wahl starteten in der langen Distanz Tristar 111. 

Das Eventgelände und die Wechselzonen befanden sich auf der großen Badewiese und dem Parkplatz beim Strandbad Litzlberg. Check in war bereits am Samstag, fix für den 111 Bewerb, die Athleten des 55,5 Bewerbs konnten noch am Sonntag in der Früh einchecken. Ich brachte auch schon am Samstag mein Material in die Wechselzonen. Mein großer Vorteil war, dass ich nur ca. 500 m vom Strandbad entfernt wohnte, so hatte ich weniger Stress, gerade in der Früh war es eine große Erleichterung für mich, da ich mir die Anfahrt und das baldige Aufstehen sparte und mit meinem Supportteam gemütlich zum Wettkampfgelände gehen konnte. 

Der Start der langen Distanz war um 07:00 Uhr, 30 min später ging;s mit dem 55,5 Bewerb los. Die Eisbrecher der Attersee Coast Guard waren gerade noch fertig geworden die Schwimmstrecke von dem lästigen Packeis zu befreien, bevor die ca. 300 Teilnehmer der langen Distanz, bei erfrischenden 15-16°C, (gefühlte Temperatur irgendwo bei 10 °C) ihre 1k lange Schwimmstrecke in Angriff nahmen. 

Um 07:30, als die Letzten der langen Distanz, aus dem Wasser kamen, gings für mich los, Schwimmen meine Lieblingsdisziplin. Eigentlich hatte ich vor, die Schwimmstrecke in ca. 10 min zu bewältigen und meinem bewährten 100 m Schnitt von 2:00 min treu zu werden, hahahahaha denkste. Bei 130 Teilnehmer waren keine zu großen Tumulte im Wasser und so konnte ich auch gut wegschwimmen, wie auch bei den Bewerben in Linz und Traun, glaubte ich nach 300 m mir fallen die Arme ab, warum weiß ich nicht, vielleicht liegts am Anzug. Naja durchgequält bis zum Ausstieg, kurzer Blick auf die Uhr 12:00 min, ooohhh Mann, ich erwartete jeden Moment, dass sich beim Ausstieg irgendwelche 70 jährige Seniorenschwimmer mit Geh- und Schwimmhilfe an mir vorbeidrängen, Ernüchterung machte sich breit, schlechter als in Linz bei 500 Teilnehmer und schlechter als in Traun, den ich als Trainingswettkampf absolviert hatte. 

Egal, Schwimmen ist eben nicht meines aus, T1 sehr gut rausgekommen, meine Füße fühlten sich super an und ich konnte von Anfang an richtig Druck am Rad machen und die ersten Teilnehmer überholen. Meine Devise war die Tachonadel nicht zu oft unter 40 km/h klettern zu lassen, nach ca. 30 km bin ich auf eine Gruppe aufgefahren, die eher an ein ITU Rennen erinnerte, der Belgische Kreisel lies grüßen und Windschattenverbot war noch mal gleich was? Vor dieser Gruppe fuhr ein Motorradfahrer mit gelber Staff Weste, jedoch war der nur dafür zuständig, den Verkehr zu regeln und nicht das Windschatten fahren zu überprüfen. In den welligen Passagen nach Unterach hielt ich mich noch im Hintergrund, bei Weißenbach dann wollte ich attackieren und vorbeiziehen, dachte ich mir, denn die Gruppe nutzte die Gelegenheit und auf einmal hatte ich einen Schweif von 6 Fahrern Rad an Rad hinter mir. Naja, die haben mich dann auch mehr oder weniger ohne meine Zusage in Ihren Belgischen Kreisel eingebunden oder sollte ich sagen eingezwungen. Ich probierte trotzdem eher im Hintergrund bzw. nicht direkt im Windschatten, sondern eher mittig auf der Fahrbahn zu fahren, man weiß ja nie wo ein Judge auf einmal auftaucht. Ich probierte noch mehrere Male auszureißen, aber es war fast wie ein Gummizug sobald ich vorne weg fuhr, klebten alle hinter mir und es fühlte sich an, wie wenn ich zurückgezogen werde. Einen Judge habe ich die ganze Strecke nie gesehen. 
Erst in Seewalchen wurde die Gruppe dann auseinander gerissen, vielleicht fehlte dem ein oder anderen die Kraft. Aber ich konnte bis Litzlberg noch einmal Gas geben. In der T2 lief auch alles glatt und ich kam gut auf die Laufstrecke raus. 

Meine Füße ließen mir jedoch eine kleine Nachricht zukommen dass, das hohe Tempo am Rad doch einiges an Substanz gekostet hatte.
Das erste Highlight war eine Rampe mit ungefähr 45 % Steigung über die Straße, die ist nicht ohne nach ein paar Radkilometer in den Füßen. Nach ca. 1 km folgte eine langgezogene Steigung, bei dieser fingen dann auch Triebwerk 1 und 2 leicht zu qualmen an, KM 1/4:50 min, da sollte ich doch noch ein bisschen Tempo machen, KM 2 und 3 wurden in jeweils 4:30 min gelaufen, die Strecke war sehr hügelig und gerade das Bergablaufen war eine hohe Belastung für die Oberschenkel. Ich habe bereits 2 Läufer überholt, den ersten gleich nach der Rampe der mit Krämpfen gehen musste, den anderen beim Anstieg. Ab KM 3 wollte ich noch mehr Gas geben, denn jetzt hilfts eh nichts mehr und ich konnte noch einen Läufer schlucken, jedoch standen mittlerweile Triebwerk 1 und 2 in Flammen, ich hoffte mit jedem Schritt keinen Krampf zu bekommen und sagte mir dies auch immer wieder vor. Ab KM 4/4:10 min brannten die Triebwerke lichterloh, jetzt noch die Rampe, überwinden, und ab ins Ziel. Super glücklich, ich kann jetzt noch immer sagen, mehr wäre nicht gegangen. Zeit 1:55 h zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht was die Zeit wert war. 


Beim Tristar 111, bei dem Georg und Peter am Start waren, wechselten die Athleten gerade vom Rad auf die Laufstrecke, als ich mir meinen wohlverdienten Kuchen holte, bekam ich in der T2 Georg auch kurz zu Gesicht und soweit ich das beurteilen kann, er sah noch ganz fit aus. 
Ein zweites mal sah ich ihn noch auf der Laufstrecke, vom Parkplatz aus, wo der Berndorfer Express noch immer unglaublich in Fahrt war, bist du verrückt, hatte der noch einen Schritt drauf. Schnitt unter 4:00 min bei dieser Strecke, ist sensationell. 
Peter sah ich leider erst bei der Siegerehrung, der mir jedoch erzählte, er sei sehr zufrieden mit seiner Leistung gewesen und das kann er auch, denn bei einem Schnitt von 36 km/h auf 100 km mit 700 HM, da fängt selbst ein Mopedfahrer an zu Schwitzen. 

Alles in allem muss ich sagen, es war eine sehr gute Veranstaltung, dort und da gibt;s noch ein paar Kinderkrankheiten auszumerzen, jedoch das Wetter, das schöne Salzkammergut und die persönliche Leistungen lassen einen sehr positiven Eindruck zurück. 

Tristar 55,5 
RK BIB LastName Name CAT C-Rank FINISH SWIM T1 BIKE T2 RUN Club 
19 604 NIEDERSCHICK David M25 2 01:55:02 00:12:21 00:03:11 01:16:07 00:01:35 00:21:48 www.4sports.at 


Tristar 111 

73 321 BERNDORFER Georg M45 9 03:47:12 00:19:01 00:04:02 02:42:18 00:02:04 00:39:47 www.4sports.at 

172 363 WAHL Peter M50 7 04:06:40 00:20:23 00:05:15 02:47:26 00:03:02 00:50:34 www.4sports.at 

Bericht - David Niederschick