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Einmal Hölle und zurück 08 - die Salzkammerguttrophy so wars!

Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche! Obwohl Che Guevara sicherlich nicht die Salzkammergut Trophy gemeint hat, erklärt sein Ausspruch vielleicht, warum sich immer mehr Sportler an der Goiserer Extremdistanz versuchen.


Eine lange Runde über 210 Kilometer und rund 7.000 Höhenmeter haben die Veranstalter zum Genuss freigegeben. Für unseren Verein fanden Florian und El Präses Peter (bereits zum 4. mal) um 4.00 Uhr morgens den Weg aus dem Bett, um den angebrochenen Tag mit Radfahren zu verbringen.

So abwechslungsreich wie die schwierige Strecke hat sich der Himmel über Bad Goisern gezeigt. Nebel, Schnürlregen, strahlender Sonnenschein, Platzregen, Wolkenlöcher und sinnflutartige Regengüsse haben für einen entsprechenden Untergrund bzw. abwechselnd sehr saubere und sehr dreckige Fahrer gesorgt. Schlussendlich haben diese Verhältnisse dazu geführt, dass unser Duo unterschiedliche Wege in das Ziel eingeschlagen hat:

Florian hat bei seinem Debüt auf der A-Strecke den Ritt durch das Ziel gewählt und ist nach weniger als 13 Stunden wieder beim Büffet eingetroffen. Herzliche Gratulation und größten Respekt vor deiner Leistung! Peter hingegen hat sich auf der Rossalm gegen sein Ross und für einen warmen Lieferwagen und eine noch wärmere Nudelsuppe entschieden. Einer zweiten Karriere als > der Hüttenwirt mit dem Suppenwürfel < scheint also nichts im Wege zu stehen. Wie ich ihn kenne, wird er aber spätestens 2009 den Suppenlöffel wieder gegen Gel und Co tauschen und im Morgengrauen am Start stehen.

Die 110 Kilometer Strecke mit 3.600 Höhenmeter haben wir als Herrensextett (Mandi, Jo, Martin, Anderl, Klaus und ich) verstärkt mit einer ersten Geigerin (Sandra) unter die Räder genommen. Immer freundlich lächelnd hat uns unsere Dame wieder einmal gezeigt, wer auf dieser Distanz die Hosen anhat und ist quasi nebenbei auf das Podium gefahren. Trotz der wieder einmal beeindruckenden Sandra, darf die taktische Meisterleistung der Herrenpartie auf keinen Fall untergehen: Wir haben Gilberto Simoni mit Respektsabstand soviel psychischen Druck gemacht, dass er zum Rasen gezwungen war und wir haben Sandra erfolgreich nach hinten abgesichert, indem wir nur einen mäßig schnellen Windschatten geboten haben.

Für mich als Kontaktlinsenträger war es ein schweres Rennen, bei dem ich mich irgendwann zwischen Augenentzündung und Blindflug zu entscheiden hatte. Ich habe die Entzündung gewählt, denn sonst wäre ich womöglich an den besten Laben vorbeigeflitzt, die sich ein Rennteilnehmer wünschen kann. Jedes Jahr wundere und freue ich mich über den Enthusiasmus der unzähligen, freiwilligen Helfer und der vielen Kinder, die einem die Trikottasche am liebsten wie einen Einkaufswagen anfüllen möchten. Ich hoffe ihr bekommt etwas für euren Einsatz von uns zurück und seid nicht nur mit verbissenen Hobbyprofis konfrontiert, von denen man immer wieder genug zu sehen und zu hören bekommt.

Ich möchte mich auch bei meiner Petra bedanken, die zwar nicht nachvollziehen kann, warum ich mich so intensiv mit Radfahren beschäftigte die aber immer an der Strecke für mich da ist, mir das Fläschchen reicht, mich die Berge rauf schiebt, anfeuert und wartet, bis ich endlich im Ziel auftauche.
Generell hat die Betreuung in Goisern sensationell funktioniert. Wie die Mädels und Burschen immer wieder zeitgerecht an den verschiedensten Stellen auftauchen und es schaffen auch nach Stunden des Wartens noch zu motivieren ist bewundernswert. Danke euch allen!

Und last but not least, kann ich über den größten sportlichen Erfolg am Samstag berichten: Die C-Strecke mit 53 Kilometer und nicht ganz 1.700 Höhenmeter war eindeutig ein Fall für Gerald. Unbeirrt von den schwierigen Verhältnissen und den starken Mitfahrern hat Geri seine Altersklasse gewonnen und ist insgesamt Fünfter geworden. Aus Vereinsicht folgen dann Mandi Dolezal, der sein neues 29er hoffentlich zu seiner Zufriedenheit über die Goiserer Trails gejagt hat, dann die beiden starken Marions nahezu zeitgleich, gefolgt von Gerald Handsteiner, Michael, Sabine und Alexander.

Allen Teilnehmern herzliche Gratulation, vielleicht schaffen wir es ja mit unseren Erzählungen, dass wir nächstes Jahr mit mehr Startern vertreten sind. In diesem Sinne - Es gibt nichts Gutes, außer man tut es..............!
Euer Tom